Bewegende Momente
Henry Ford hatte einen Traum: „die Welt auf Räder zu stellen“ und ein Fahrzeug für die Allgemeinheit zu bauen.
Die Erfindung des Fließbands
Ein Ford sollte ein günstiges Auto für alle werden – daher mussten mehr Fahrzeuge zu günstigeren Bedingungen gebaut werden.
Nach der Entwicklung von Maschinen zur Fahrzeugteile-Produktion und neuen Montagemethoden entwickelte Ford mit seinen Ingenieuren das erste „Fließband“: Arbeiter wurden an festgelegten Stationen positioniert, und das Fahrgestell wurde zur Montage aller Teile an einem starken Seil von einer Station zur nächsten gezogen.
In den nächsten Jahren sollte Ford dieses Prinzip immer wieder gründlich analysieren und zur Perfektion bringen, bis seiner Meinung nach „alles im Werk im Fluss war“. Der letzte entscheidende Schritt war die Entwicklung des maschinenbetriebenen Fließbands, das entlang der Strecke die Montage genau die richtigen Teile zum richtigen Zeitpunkt zuließ.
Die Automobilherstellung war massentauglich geworden.
Das Modell T
Das erste seriell hergestellte Fahrzeug brach alle Rekorde. Arbeitstag für Arbeitstag rollte alle zehn Sekunden ein fertiges Auto vom Band – die legendäre „Tin Lizzie“. Ford konnte so die Fahrzeuge zu günstigeren Preisen anbieten, den täglichen Mindestlohn auf 5 Dollar anheben, ein herausragendes Produkt herstellen und trotzdem noch Gewinne machen.
Mit dem T-Modell startete dasbewegliche Fließband eine industrielle Revolution. Ford produzierte zwischen 1908 und 1927 jährlich zwei Millionen T-Modelle, die schon für 260 Dollar pro Stück zu haben waren. Es war bis 1972 das meistverkaufte Auto der Welt.