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Unsere Umweltstrategie
Europaweit im Sinne der Umwelt
Seit dem Jahr 2000 haben wir den Energiebedarf unserer Werke weltweit um rund 30 Prozent gesenkt. An einigen Beispielen zeigen wir, wie wir Energie sparen und welche natürlichen Kräfte zum Einsatz kommen.
Ökostrom aus Wasserkraft in Köln
Der gesamte Ford-Standort Köln – dazu gehören unter anderem die Ford Fiesta- und Ford Fusion-Montagewerke, das Entwicklungszentrum, die Kunden- und Serviceorganisation, die Ford-Deutschland- und die Ford-Europa-Zentrale - bezieht "grünen" Strom aus Wasserkraft.
 
Diese umweltfreundliche Energie wird von drei Wasserkraftwerken in Norwegen und Schweden erzeugt und deckt den Energiebedarf von Ford Köln vollständig ab.

Dank der Nutzung dieser erneuerbaren Energiequellen verringern wir unsere CO2-Emissionen allein am Standort Köln um rund 190.000 Tonnen pro Jahr.

Windenergie in Dagenham
Als erstes Produktionswerk in der Automobilindustrie deckt das Dieselmotorenwerk im britischen Dagenham 100% seines Energiebedarfes durch Windenenergie.

Die innovativen Windräder produzieren jedes Jahr mehr als 6 Millionen Kilowatt. Zusätzlich ist es uns in Dagenham gelungen, den Wasserverbrauch in den letzten fünf Jahren um 67% zu senken.

Solarstrom in Bridgend
Das Bridgend Motorenwerk in Wales verfügt über die größte Solarstromanlage unter den europäischen Automobilherstellern. Diese ist so leistungsstark, dass sie eine Fläche von 10.000 qm mühelos beleuchten könnte. So ist es uns gelungen, den CO2-Ausstoß über die Nutzungsdauer von 30 Jahren um 4400 Tonnen zu senken.
Nanofiltrationsanlage in Köln
Das Ford Ersatzteilzentrum in Köln-Merkenich hat bereits 2002 eine so genannte Nanofiltrationsanlage in Betrieb genommen.
 
Die umweltschonende Anlage reinigt schwermetallhaltige Abwässer, die bei der Phosphatierung von Karosserieteilen wie Türen, Motorhauben und Kotflügeln entstehen.  

Somit verringert sich der Verbrauch einer speziellen Phosphatierchemikalie um 20%. Auf ein Reinigungsmittel kann ganz verzichtet werden, der Frischwasserbedarf sinkt deutlich und der Nickelgehalt im Abwasser-Schlamm sinkt um fast 100%. Darüber hinaus beträgt die Recyclingquote von Zink, Mangan und Nickel aufgrund geschlossener Materialkreisläufe bemerkenswerte 98%.