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Disability Management ist Teil der Ford Unternehmenspolitik und Unternehmensstrategie
 
Oberstes Ziel des Disability Managements ist der dauerhafte Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit aller Mitarbeiter/Innen in einem von demographischem Wandel und steigendem Wettbewerb geprägten Umfeld.
 
Interdisziplinäre Teams, bestehend aus betrieblichen Vorgesetzten, einem Vertreter des Betriebsrats und dem Personalwesen, dem Schwerbehindertenvertreter, einem Arbeitsmediziner und einem Mitglied des zentralen Disability Managements, betreuen Mitarbeiter/Innen mit medizinischen Problemen und körperlicher oder mentaler Leistungswandlung. Das zuständige Team kümmert sich ebenso um nicht medizinische Probleme, mit dem Anspruch, die Betroffenen innerhalb des Unternehmens auf Arbeitsplätze mit wertschöpfenden Tätigkeiten zu re-integrieren. Hierbei sind Geschlecht, Alter oder Behinderung nicht relevant, sondern die vorhandenen Fähigkeiten im direkten Vergleich mit konkreten Arbeitsplatzanforderungen mittels standardisierter Instrumente.
Ist die Beschäftigungsfähigkeit durch Erkrankung oder in Folge eines Unfalls gefährdet, gilt es gemeinsam rechtzeitig alles zu tun, um sie wiederherzustellen oder zu stabilisieren. Für die Mitarbeiter/Innen und für das Unternehmen ist dies von grundlegender Bedeutung hinsichtlich Leistungsvermögen am Arbeitsplatz, Erhalt der Arbeitsfähigkeit, Zunahme der Arbeitszufriedenheit, persönlichem Wohlbefinden und Lebensqualität.
Anforderungen können geändert und Fähigkeiten durch berufsspezifische Rehabilitation oder andere medizinische Maßnahmen gesteigert werden. Externe Netzwerke mit Leistungsträgern (Deutsche Rentenversicherung, Betriebskrankenkasse, Integrationsamt u.a.) und Kliniken, führen zu individuellen Lösungen, die unbürokratisch, zeitnah und realistisch sind.
Es handelt sich um ein effizientes, ganzheitliches, nachhaltiges Konzept mit Fokus auf Prävention und Rehabilitation zur frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Behinderung, Ausgrenzung und Benachteiligung von Menschen mit Leistungswandlung.
 
Bereits seit 2003 setzt die Ford-Werke GmbH – als erstes Unternehmen in Europa – einen ausgebildeten „Disability Manager“ ein. In 2006 wurde die Ford-Werke GmbH – ebenfalls als erstes Unternehmen in Europa – nach international anerkannten Qualitätsstandards für ihr richtungweisendes Disability Management zertifiziert.