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Schneller erkennen, wann Fahrer müde sind – mit Gehirnmustern

15 Oktober, 2021

Schneller erkennen, wann Fahrer müde sind – mit Gehirnmustern.

Seit mehr als einem Jahrzehnt weist ein Kaffeetassensymbol im Armaturenbrett von Ford darauf hin, dass Autofahrer möglicherweise übermüdet sind und eine Pause einlegen sollten. Jetzt geht Ford einen Schritt weiter und leistet Pionierarbeit in der Hirnforschung. So soll im Idealfall schneller und genauer erkannt werden, wann ein Fahrer müde oder abgelenkt ist.

Auch wenn immer mehr Fahrerassistenzsysteme uns unterstützen, ist es nach wie vor wichtig, dass Fahrer aufmerksam bleiben und jederzeit die Kontrolle haben. In einem interdisziplinären Team aus Ford Mitarbeitern und Neurowissenschaftlern hoffen wir, Konzentrationsschwächen früher erkennen zu können. Dazu werden Bereiche im Gehirn gescannt, die für die Aufmerksamkeit zuständig sind und ihre Reaktion mit Änderungen in der Herzfrequenz und der Atemfrequenz in Bezug gesetzt.

ford forschung

 

Und so geht’s: Im Uniklinikum der RWTH Aachen absolvieren die Teilnehmer eine Fahrsimulation, während ihre Gehirnaktivität von einem MRT-Gerät gescannt wird. Damit die Teilnehmer dennoch alles sehen können, wird das Bild auf einem speziellen Spiegel für die Probanden projiziert.

Das Szenario zeigt eine dreispurige Autobahn bei Nacht, bei der ein Fahrzeug auf der mittleren Spur plötzlich bremst und der Teilnehmer das Auto mit einem Gerät, das in der Hand gehalten wird, nach links oder rechts bewegen muss. Anhand von Motorensound sollen die Teilnehmer erkennen, auf welche Fahrspur sie sicher ausweichen können.

Das MRT-Gerät scannt das Gehirn vor und während dieses Szenarios. Zeitgleich messen die Forscher, wie schnell der Teilnehmer reagiert, ob er die richtige Entscheidung trifft und überwachen dabei zusätzlich die Veränderungen von Herzfrequenz, Atemfrequenz und anderen physiologischen Werten.

„Das Gehirn verarbeitet beim Autofahren riesige Mengen an Informationen, aber das kann sich ändern, da Fahrerassistenzsysteme einen Teil des Fahrens für uns übernehmen. Die Fahrer werden müde und lassen ihre Gedanken schweifen. Es könnte von entscheidender Bedeutung sein, schneller zu erkennen, wann dies geschieht.“

Stefan Wolter, Forschungsingenieur, Forschung und Vorentwicklung, Ford of Europe.

Warum wir das machen? Fahrer, früher zu warnen, dass sie müde oder abgelenkt sind, könnte dazu beitragen, die Sicherheit von allen Verkehrsteilnehmern zu verbessern. Denn Ermüdung der Fahrer wird als ein Grund für bis zu 25 Prozent der tödlichen und schweren Verkehrsunfälle genanntTooltip.

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