Close up on charging Ford vehicle

MERKMALE VON ELEKTROFAHRZEUGEN

Die Welt der Mobilität verändert sich. Wir sind hier, um Sie zu unterstützen. Beginnen wir am besten mit den grundlegenden Funktionen eines Elektrofahrzeugs.

Elektrofahrzeuge (EV) und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor – also einem konventionellen Benzin-/Dieselmotor – unterscheiden sich grundlegend in der Art und Weise, wie sie Strom erzeugen und das Fahrzeug antreiben.

Folgende Faktoren sind beim Vergleich eines Elektrofahrzeugs mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu berücksichtigen:

LEISTUNGSABGABE

Die Motoren von Elektrofahrzeugen bieten sofortiges Drehmoment und unmittelbare Beschleunigung, während Verbrennungsmotoren in der Regel einige Zeit benötigen, um Leistung aufzubauen. Abgesehen davon, dass sie reaktionsschneller sind, bieten viele Elektrofahrzeuge eine schnellere Beschleunigung als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Bei Elektrofahrzeugen fällt zudem die hervorragend abgestimmte Reaktion auf die Aktionen des Fahrers auf: Das an die Räder abgegebene Drehmoment ist in fast allen Situationen proportional zur Betätigung des Gaspedals – im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, bei denen dies beispielsweise aufgrund der motorspezifischen Drehmomentkurve oder des ausgewählten Gangs komplexer ist. Ein Elektrofahrzeug bietet exakt die gewünschte Beschleunigung, was für ein außerordentlich komfortables Fahrerlebnis sorgt. Ein positiver Unterschied, der unverkennbar ist!

REICHWEITE

Elektrofahrzeuge bieten eine Reichweite von typischerweise 250–370 Meilen [402–595 km] pro Ladung, während die meisten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mit einer Betankung längere Strecken zurücklegen können.

WARTUNG

Elektromotoren verfügen über weniger bewegliche Teile als Verbrennungsmotoren, sodass sie weniger wartungsanfällig sind. Verbrennungsmotoren erfordern Ölwechsel, Zündkerzen, Filterwechsel und andere Wartungsarbeiten.

GERÄUSCHE

Ohne entsprechende Anpassungen sind Antriebe von Elektrofahrzeugen praktisch geräuschlos. Deshalb werden Elektrofahrzeuge bewusst so konstruiert, dass sie ein bestimmtes Geräuschniveau erreichen, um für andere Verkehrsteilnehmer hörbar zu sein. Verbrennungsmotoren erzeugen Geräusche und Vibrationen.

UMWELT–AUSWIRKUNGEN

Elektrofahrzeuge produzieren keine Auspuffemissionen, während Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor Schadstoffe wie Kohlendioxid, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und Feinstaub emittieren. Darüber hinaus produzieren Elektrofahrzeuge über die Lebensdauer des Fahrzeugs hinweg deutlich weniger Treibhausgase, selbst wenn man die Produktion des Fahrzeugs und seiner Hochspannungsbatterie sowie die echte Well-to-Wheel-Stromerzeugung berücksichtigt.

LADEN

Für das „herkömmliche“ AC-Laden, wozu beispielsweise das Laden über Nacht zu Hause oder während der Arbeitszeit gehört, verwenden Elektrofahrzeuge ein sogenanntes Onboard-Ladegerät (welches als Gleichrichter dient), um Wechselstrom (AC) von einer Ladestation oder Steckdose in Gleichstrom (DC) umzuwandeln, der in der Fahrzeugbatterie gespeichert werden kann. Das AC-Aufladen von 0 % auf 100 % dauert typischerweise 5 bis 10 Stunden*, je nach individueller (infrastrukturseitiger) Elektroinstallation und Fahrzeug.

Für schnelles DC-Laden, beispielsweise an einer Autobahn-Ladestation während einer Fernfahrt, liefert die Ladestation Gleichstrom direkt in die Hochspannungsbatterie. Während des Ladens kommuniziert das Fahrzeug kontinuierlich die erforderliche/zulässige Leistung an die Ladestation, die die Leistung bereitstellt, indem die Ausgangsspannung in Bezug auf die Hochspannungsbatterie angemessen angepasst wird. Das DC-Aufladen von 10 % auf 80 % dauert 25 bis 40 Minuten**.

Das EV-Ladesystem wurde entwickelt, um die Batterie sicher und effizient zu laden. Das EV-Ladegerät und der Umrichter können über integrierte Sicherheitsmerkmale wie Übertemperatur-, Überstrom- und Überspannungsschutz verfügen, die dazu beitragen, eine Beschädigung der Batterie oder anderer Komponenten des elektrischen Systems des Fahrzeugs zu verhindern.

EIN-GANG-GETRIEBE

Bei den meisten vollelektrischen Fahrzeugen besteht ein Ein-Gang-Getriebe aus einem einzigen Gangsatz, der den Motor mit den Rädern koppelt. Elektrofahrzeuge mit Ein-Gang-Getriebe verfügen über keine Gangschaltung, daher kommt es zu keiner Verzögerung, wie es bei herkömmlichen Getrieben üblich ist.

Insgesamt haben Elektromotoren und Verbrennungsmotoren unterschiedliche Stärken und Schwächen. Die optimale Wahl hängt von Faktoren wie Fahrbedürfnissen, persönlichen Vorlieben und Umweltaspekten ab.

Electric in motion

ELEKTRISCH IN BEWEGUNG

SO FUNKTIONIEREN ELEKTROFAHRZEUGE

Beim Fahren eines Elektrofahrzeugs wandelt ein Elektromotor/eine elektrische Maschine die in der Hochspannungsbatterie gespeicherte elektrische Energie in mechanische Energie um, um die Räder anzutreiben. Beim Abbremsen, z. B. beim Anheben des Gaspedals oder beim Betätigen des Bremspedals, wirkt der Elektromotor/die elektrische Maschine als Generator und wandelt kinetische Energie in elektrische Energie um, die in der Hochspannungsbatterie gespeichert wird. Dies wird als regeneratives Bremsen bezeichnet. Als Fahrer werden Sie in Bezug auf die Reaktion des Fahrzeugs keinen Unterschied zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor bemerken: In einem Elektrofahrzeug erhalten Sie die gewohnte Bremsreaktion, nur auf eine viel energieeffizientere Weise!

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