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4 starke Frauen. 4 starke Geschichten

08 März, 2022

4 starke Frauen. 4 starke Geschichten.

Vier starke Frauen und vier starke Beispiele dafür, dass Frauen bei Ford schon längst ganz selbstverständlich dazugehören. Wir sind auf all unsere Mitarbeiterinnen stolz, denn sie bestätigen, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn wir zusammenarbeiten.

Hier geht es zu den vollständigen Interviews:

Friederike Philipsenburg
Claudia Vogt
Sara Gielen
Serife Celebi

Friederike Philipsenburg
Vehicle Experience, Technology Strategy and Planning Specialist

Friederike Philipsenburg

 

1. Warum hast du dich entschieden, für Ford zu arbeiten?

Bereits während meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, detaillierte Einblicke bei den Ford Werken in Köln und am Ford Forschungszentrum in Aachen zu sammeln. Insbesondere durch die Aufnahme in das Henry Ford Stipendium zu Beginn meines Maschinenbaustudiums ergaben sich über viele Jahre hinweg spannende und inspirierende Kontaktpunkte in Form von Shadowings, Praktika, Mentoring Sessions und Abschlussarbeiten. An Ford fasziniert mich vor allem die internationale Ausrichtung der Teams und die globale Zusammenarbeit. Die Ford Initiativen rund um Diversity, Förderung von Frauen in Führungspositionen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind wirklich großartig.

2. Wie verlief dein Werdegang im Unternehmen?

Ich habe in der Produktentwicklung im Bereich Fahrzeugarchitektur begonnen. Hauptfokus meiner Aufgaben war die Entwicklung der Fahrzeugarchitektur neuer Modelle aus dem Bereich der Nutzfahrzeuge / kommerziellen Fahrzeuge (Transit) und elektrifizierte Personenkraftwagen. Die Technologien rund um die Fahrzeugsicherheit und die Interaktionen des Fahrzeugs mit anderen Verkehrsteilnehmern im Straßenverkehr haben mich schon immer fasziniert. Im Jahr 2020 stieg ich in das Rotationsprogramm mit Stationen in sechs unterschiedlichen Abteilungen ein – das Rotationsprogramm unterstützt junge Talente bei der Vorbereitung auf Führungspositionen. Im Anschluss bin ich in meine aktuelle Abteilung „Enterprise Product Line Management (EPLM)“ gewechselt. EPLM ist sowohl für die Planung als auch die Strategie der Fahrzeugprogramme und Technologien verantwortlich.

3. Gibt es deiner Meinung nach noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Unternehmen?

Frauen haben mehr Empathie und soziale Kompetenz, Männer können besser denken und haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen. Solche und andere Rollenklischees halten sich hartnäckig. Doch sind sie auch bei Ford noch präsent? Ich persönlich denke definitiv: „Nein“. Harte Fakten, wie zum Beispiel ein Gehälterunterschied aufgrund des Geschlechts, sind bei Ford nicht existent. Im Gegenteil, in den letzten Jahren wurden sehr viele erfolgreiche Initiativen rund um DEI (Diversity, Equity und Inclusion) abgeschlossen und neue gestartet, welche die Unterschiede zwischen Frauen und Männern adressieren und die Situation kontinuierlich verbessert haben.

4. Was hat sich im Laufe deiner Tätigkeit bei Ford in dieser Hinsicht verbessert und wo siehst du noch Potential?

Durch die verschiedensten Initiativen – die durch das Management stets unterstützt werden – ist viel erreicht worden. Beispielsweise durch die globalen Mitarbeitergruppen unter dem Dach von „Women of Ford“ für die Themen Diversität, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Wahrnehmung der Frauen bei Ford. Insbesondere die Förderung durch die Abteilung „Vehicle Architecture“, welche mir das Rotationsprogramm ermöglichte, war für mich ein Meilenstein im Rahmen meiner persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Erstrebenswert für die Zukunft ist es, dass die Durchlässigkeit für Frauen und andere Gruppen in Führungspositionen weiterhin verbessert wird. Ich wünsche mir, dass Frauen in den MINT-Berufen weiterhin gefordert und gefördert werden und einen so grandiosen Einstieg – wie ich im Jahr 2017 – bei Ford finden.

5. Findest du einen Weltfrauentag überhaupt wichtig oder sollte Gleichstellung nicht bereits selbstverständlich sein?

Der Weltfrauentag ist insofern wichtig, als dass er jedes Jahr signalisiert, dass es einerseits noch viel zu erreichen gibt, er andererseits aber auch als Feiertag und Tag des Austauschs über das bereits Erreichte gilt. Wir wollen unsere Erfolgsmodelle im Rahmen des interkollegialen Austausches – auch mit anderen Firmen und Teilen der Gesellschaft – nutzen, um immer wieder auf unsere Themenschwerpunkte aufmerksam zu machen aber auch, um neues aus anderen Bereichen zu erfahren.

6. Gemischte Teams von Frauen und Männern sind erwiesenermaßen effizienter. Kannst du das bestätigen?

Ja, in jeglicher Richtung. Gemischte Teams – nicht nur hinsichtlich des Geschlechts – fördern aus meiner Sicht erheblich kreativere Lösungen zutage, die die Bedürfnisse der Kunden noch weiter umfassend beleuchten. Darüber hinaus ist der kollegiale Austausch in der Regel auch vielfältiger und insgesamt inspirierender. Ich arbeite sehr gerne in diversen und internationalen Teams.

7. Wie funktioniert eigentlich bei dir die Verbindung zwischen Familie und Beruf?

Bislang haben mein Partner und ich keine Kinder, sodass ich noch nicht auf eigene Erfahrungen blicken kann. Ich höre und sehe aber von meinen Kolleginnen und Kollegen, dass sich die Arbeit bei Ford gut mit dem Familienleben vereinbaren lässt. Dies ist insbesondere durch die Nutzung von Elternzeit und individuellen, flexiblen Arbeitszeitmodellen realisierbar. Zudem unterstützen unsere Employee Resource Gruppen (ERG) / Mitarbeitergruppen, wie z.B. das Women’s Engineering Panel, unsere Personalabteilung sowie Geschäftsführung in der Beantwortung aller Fragen rund um Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das steigert natürlich auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

 

Claudia Vogt
Director Commercial Vehicles DACH

Claudia Vogt

 

1. Warum hast du dich entschieden, für Ford zu arbeiten?

Automotive war für mich persönlich immer ein spannendes Thema. Ich habe mich bewusst für ein globales Unternehmen entschieden, um in einem internationalen Umfeld tätig zu sein, in anderen Ländern, mit möglichst verschiedenen Kulturen und Menschen zusammen zu arbeiten. Ford hat mir glücklicherweise immer die Möglichkeit gegeben, mich weiterzuentwickeln und mir eine internationale Karriere ermöglicht. 

2. Wie verlief dein Werdegang im Unternehmen?

Ich habe im IT-Bereich bei Ford angefangen. Ich habe dann in Spanien und Großbritannien gearbeitet, bevor ich in Ost-Deutschland im Außendienst am Aufbau des Händlernetzes mitgewirkt habe. Daraufhin hat es mich für 10 Jahre nach Italien gezogen, wo ich auch bei der Ford Bank beschäftigt war. Nun bin ich bereits seit einigen Jahren wieder in Deutschland und verantworte aktuell als Direktorin den Nutzfahrzeugbereich in der DACH Region.

3. Gibt es deiner Meinung nach noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Unternehmen?

Je nach Fachbereich gibt es definitiv noch Unterschiede was den Anteil der Frauen angeht. Man sieht z.B. das der Frauenanteil im kaufmännischen Bereich höher ist als in technischen Bereichen wie der Produktion oder Produktentwicklung. Frauen bringen sehr gute Qualifikationen mit, ein feines Gespür für das Zwischenmenschliche und große emotionale Intelligenz. Meiner Meinung nach führt ein vielfältig besetztes Team in allen Bereichen zu besseren Arbeitsergebnissen.

4. Was hat sich im Laufe deiner Tätigkeit bei Ford in dieser Hinsicht verbessert und wo siehst du noch Potential?

In den Anfangszeiten war ich oft die einzige Frau in meinem Arbeitsbereich, aber das hat sich erfreulicherweise geändert. Flexiblere Arbeitsmodelle ermöglichen den Frauen jetzt Arbeit und Familie besser unter einen Hut bekommen. Als ich meine Kinder bekam und weiterhin Vollzeit gearbeitet habe, war das nicht „normal“ und man wurde häufig etwas missbilligend betrachtet. Zum Glück hat sich die Akzeptanz berufstätiger Mütter weiterentwickelt. Der Anteil der Frauen – vor allem in Führungspositionen – ist gestiegen. Dadurch gibt es „Vorbilder“ und Ansprechpartner für junge Mitarbeiterinnen und man kann sich offen über die verschiedenen Herausforderungen austauschen.

5. Findest du einen Weltfrauentag überhaupt wichtig oder sollte Gleichstellung nicht bereits selbstverständlich sein?

Ja, es sollte selbstverständlich sein, aber das ist es leider immer noch nicht. Genau deshalb ist der Weltfrauentag so wichtig. Es gibt noch zu viele versteckte Bewertungen und Vorurteile, die es zu durchbrechen gilt. Gerade wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht, wo das klassische Modell „Frau kümmert sich um die Familie“ in Deutschland doch noch überwiegt. Wir müssen Frauen die Möglichkeit geben, Beruf und Familie zu vereinbaren, auch damit sich der Paygap zwischen Frauen und Männern weiter schließt. Diese Finanz-Lücke setzt sich dann bei der Altersvorsorge fort und das müssen wir stoppen. Für mich geht die Rolle des Weltfrauentags noch viel weiter – es geht um Vielfältigkeit in der Gesellschaft und größere Toleranz.

6. Gemischte Teams von Frauen und Männern sind erwiesenermaßen effizienter. Kannst du das bestätigen?

Ja, weil Männer und Frauen mit verschiedenen Hintergründen und Denkansätzen die Themen unterschiedlich bewerten. Dabei geht es nicht nur um Gender Diversity, sondern generell um Vielfältigkeit.  Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Erfahrungen bringen neue Sichtweisen ein und erarbeiten meiner Meinung nach die besseren Lösungsansätze.

7. Wie funktioniert eigentlich bei dir die Verbindung zwischen Familie und Beruf?

Bei mir hat es im Großen und Ganzen gut funktioniert. Auch weil ich aktiv Unterstützung gesucht habe und innerhalb meiner Familie große Hilfe hatte.  Man hat meinen Wunsch nach einer eigenen Karriere respektiert. Das hat mir ermöglicht, mit ruhigem Gewissen auch in Vollzeit zu arbeiten und auf Dienstreisen zu gehen. Gleichzeitig hat Ford mir die Möglichkeit gegeben, flexibel zu arbeiten, um alles unter einen Hut zu bekommen. Es war definitiv eine große Herausforderung und man entwickelt immer wieder Schuldgefühle, nicht alles 100%ig zu machen, aber Rückblickend betrachtet glaube ich, dass es mir ganz gut gelungen ist. Es ist natürlich eine sehr persönliche Entscheidung für junge Familien, die richtige Lösung und Balance zu finden.

 

Sara Gielen
Plant Manager

Sara Gielen

 

1. Warum hast du dich entschieden, für Ford zu arbeiten?

Ich wurde erst durch Ford kontaktiert und man hat mir dann sehr viele verschiedene Jobs nähergebracht. Weil ich selbst sehr viel Energie habe, brauche ich Abwechslung und genau das war hier möglich. Auch mein Vater hat schon immer bei Ford gearbeitet und ich habe dadurch ganz direkt erfahren, dass Ford ein wirklich guter Arbeitgeber ist. Ohne Ford hätte ich z.B. nie die Chance bekommen, im Ausland (Portugal) zu studieren. 

2. Gibt es deiner Meinung nach noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Unternehmen?

Es ist nicht wichtig, welche Unterschiede es gibt, aber Fakt ist, dass wir schon mal physisch oder anatomisch anders sind. Die psychologischen Differenzen entstehen durch komplexe Zusammenhänge und je mehr unterschiedliche Persönlichkeiten in einem Unternehmen arbeiten, desto besser. Vor allem die kognitiven Kompetenzen können sich sehr unterscheiden. Man kann aber nicht generell sagen, alle Frauen sind empathisch oder stark im Organisieren, es gibt aber Eigenschaften, die stärker ausgeprägt sind.

3. Was hat sich im Laufe deiner Tätigkeit bei Ford in dieser Hinsicht verbessert und wo siehst du noch Potential?

Ich habe im Jahr 2000 bei Ford angefangen und sehe große Unterschiede im Verhalten. Als Frau wird man z.B. jetzt in Meetings ernst genommen und erhält hier aktive Unterstützung. Es werden Part-time Jobs angeboten, die man sich wünscht. Man braucht auch kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn man schwanger ist.  

4. Findest du einen Weltfrauentag überhaupt wichtig oder sollte Gleichstellung nicht bereits selbstverständlich sein?

Ich bin nicht immer davon überzeugt gewesen, weil ich es gewohnt war in einer Männerwelt zu leben und zu arbeiten. Aber ja, ich wünsche mir noch mehr weibliche Kollegen und es ist eine gute Methode zur Sensibilisierung. Das ultimative Ziel ist, das Männer den Weltfrauentag komplett organisieren und Frauen den Weltmännertag.

5. Gemischte Teams von Frauen und Männern sind erwiesenermaßen effizienter. Kannst du das bestätigen?

Klar, mehrere unterschiedliche Meinungen führen zu besseren Entscheidungen.  

6. Wie funktioniert eigentlich bei dir die Verbindung zwischen Familie und Beruf?

Ohne Unterstützung meines Ehemannes, meiner Eltern oder Schwiegereltern wäre meine Karriere nie möglich gewesen. Es war oder ist nicht immer einfach, aber ich bin sehr stolz auf alle Unterstützung, die ich bekommen habe – vor allem bei der Erziehung meiner beiden Töchter.

 

Serife Celebi
Colour & Material Design Manager

Serife Celebi

 

1. Warum hast du dich entschieden, für Ford zu arbeiten?

Ich liebe Design und habe immer gedacht, ich lande im Modedesign. Eine Professorin hat mich dann aber auf die Stellenausschreibung bei Ford aufmerksam gemacht. Ich bin einfach zum Interview gegangen und habe die Stelle tatsächlich bekommen. Ich muss gestehen, dass ich damals von Ford & Automobilen nicht viel wusste und mir alles aneignen musste. Ich habe aber sehr schnell eine Leidenschaft für den Job entwickelt, weil mein Arbeitsbereich sehr breit gefächert ist und ich den Austausch mit den unterschiedlichen, diversen und kreativen Teams genieße. Durch die Diversität entstehen wirklich großartige Produkte, auch nach 21 Jahren bin ich damit immer noch glücklich. Ich fühle mich sehr geehrt, für ein Unternehmen mit einer so langen Geschichte wie Ford zu arbeiten. Ich bekomme immer sehr viel positives Feedback, wenn ich erzähle, dass ich Designerin bei Ford bin. Die Leute finden meinen Job so spannend, und das ist er wirklich!

2. Wie verlief dein Werdegang im Unternehmen?

Im Jahr 2000 trat ich der Ford Color & Material Design Teams bei. Eine Abteilung, die von Frauen dominiert wird, was wirklich etwas Besonderes in der Automobilbranche ist. Ich habe als Colour & Material Programm Designerin meine Erfahrungen gesammelt & mich weiter zur Managerin (Supervisorin) entwickelt. Ich wurde als Mitarbeiterin immer geschätzt und meine individuellen Fähigkeiten wurden sehr gefördert. Ich muss gestehen, es waren hauptsächlich die Frauen, die mein Potenzial gesehen haben: ich wurde von einer Frau eingestellt und auch von einer Frau befördert. Ich hatte immer Vorbilder, die für mich sehr wichtig waren - sie motivierten und inspirierten mich. Ein Vorbild ist für mich nicht jemand, die besonders weit in ihrer „Karriere“ ist - Vorbilder sind Menschen, die ihren Weg gehen und andere motivieren es ebenfalls zu tun. 

3. Gibt es deiner Meinung nach noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern im Unternehmen?

Diversity & Gleichberechtigung war schon immer ein Schwerpunkt bei Ford und nicht erst seitdem es für die Medien modern geworden ist. Das kann ich als Frau und Mensch mit Migrationshintergrund bestätigen. Ich hatte die besten Möglichkeiten, mich hier einzubringen und mich auch weiterzuentwickeln. 

4. Findest du einen Weltfrauentag überhaupt wichtig oder sollte Gleichstellung nicht bereits selbstverständlich sein?

Mir ist dieser Tag sehr wichtig, weil es eine Gelegenheit ist, ein starkes Zeichen zu setzen: für Frauen, Männer, alle Gender und um alle Themen sichtbarer zu machen. Der Frauentag ist aus unterschiedlichen Gründen ein sehr wichtiger Tag. Es ist ein Tag, an dem man über die Gesellschaft nachdenken kann. Auch über die Dinge, die gut gelaufen sind – aber es gibt noch so viel zu tun.

5. Gemischte Teams von Frauen und Männern sind erwiesenermaßen effizienter. Kannst du das bestätigen?

Wir müssen jedenfalls dahin kommen, dass gemischte Teams eine Selbstverständlichkeit werden. Aus meiner Perspektive sind sie erfolgreicher, dynamischer und zugleich effizienter und kreativer. Diese Potenziale müssen wir alle unterstützen und fördern, auch und gerade im Interesse unseres Unternehmens.

6. Wie funktioniert eigentlich bei dir die Verbindung zwischen Familie und Beruf?

Das Wichtigste für mich als Frau, die erfolgreich sein will, ist es einen Partner, die Familie und Freunde zu haben, die den Erfolg unterstützen und sich auch mitfreuen. Für mich funktioniert die Verbindung zwischen Familie und Beruf nur so.

 

Schon seit vielen Jahren setzt sich Ford daher für die Stärkung von Mädchen, jungen Frauen und Frauen im Unternehmen ein. Eine Reihe von Ford Projekten unterstützt sie dabei, frühzeitig ihr Interesse an technischen Berufen zu fördern. Heute stellen wir euch einige dieser Projekte vor.

Women's Engineering Panel (WEP) & Frauen in technischen Berufen (FiT)

Bereits 1995 wurde das Ford Mitarbeiternetzwerk "Women's Engineering Panel" oder kurz "WEP" gegründet. Ziel war und ist es, bei Mädchen und jungen Frauen, frühzeitig das Interesse an Ingenieurberufen zu fördern. Heute besteht die Gruppe aus rund 75 Ford Mitarbeiterinnen, die Aktionen wie Messen, Schulbesuche, Praktika oder Mentoring organisieren und durchführen. „Ein wichtiges Ziel für uns ist es, Mädchen und junge Frauen zu ermutigen, sich für einen technischen Beruf zu entscheiden. Aber auch, dass unsere Kolleginnen in der Lage sind, ihre eigenen Leistungen wertzuschätzen und all das, was wir als Team in der Automobilfertigung schaffen. Das erreichen wir nicht zuletzt durch unsere unterschiedlichen Perspektiven und einem echten Gemeinschaftsgefühl“, sagte Friederike Philipsenburg, Mitglied des Mitarbeiternetzwerkes "Women in Engineering".

Unterstützt wird das "WEP" Mitarbeiternetzwerk seit 1999 durch das Team FiT - Frauen in technischen Berufen. Das in Köln ins Leben gerufene FiT Projekt strebt an, dass Spektrum der Berufswahl von jungen Frauen zu erweitern und sie für technische Berufe zu begeistern. Hier können sie in den unterschiedlichsten Arbeitsgebieten „reinschnuppern“ und praktische Erfahrung sammeln. Falls ihr euch auch für technische Berufe interessiert und am FiT Projekt teilnehmen möchtet, könnt ihr euch direkt per E-Mail an diesen Kontakt wenden: fitteam@ford.com.

Gemeinsam organisieren das Ford Mitarbeiternetzwerk "Women's Engineering Panel" und die FiT-Beschäftigten fast 60 Veranstaltungen pro Jahr, um Mädchen und Frauen für technische und Ingenieurberufe zu begeistern. Zu den bekannteren Aktionen des "WEP"-Netzwerkes zählen die Schülerinnen-Infotage, bei denen ganz bewusst Eltern, Lehrer und Berufsberater mit einbezogen werden, sowie das Betriebspraktikum für Mädchen oder auch der bundesweite Girls' Day, den wir euch jetzt etwas näher bringen.

Girls Day Mädchen-Zukunftstag

Bei Ford freuen wir uns ganz besonders über interessierte Mädchen und junge Frauen, die Lust haben, technische Berufe kennenzulernen.

Mit dem Girls‘ Day möchten wir euch – von der 7. bis zur 13. Klasse – die Chance geben, in die spannende Ford-Welt reinzuschnuppern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Das gibt euch die Möglichkeit, zwanglos technische Berufe kennenzulernen und ganz für euch herauszufinden, was ihr werden wollt; von einer technischen Berufsausbildung bspw. als Industriemechanikerin oder Elektronikerin, bis hin zur Ingenieurin, stehen euch bei Ford alle Türen offen. Nähere Infos zum Girls‘ Day findet ihr hier.

Henry-Ford-Stipendium

Ein weiteres Projekt, dessen Ziel die Förderung von jungen Frauen ist, ist das Henry-Ford-Stipendium an der Rheinisch Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Das Projekt wurde ebenfalls von dem "WEP"-Netzwerk im Jahr 2000 mit ins Leben gerufen. Das Stipendium ist für Studentinnen der Fachrichtung Maschinenbau verfügbar und beinhaltet neben einer finanziellen Unterstützung ein Mentoring Programm, das in Anspruch genommen werden kann. Das umfangreiche Mentoring Programm findet mit den Ford Ingenieurinnen des WEP"-Netzwerkes statt. Elemente davon sind unter anderem verschiedene Workshops und Praktika bis hin zu einer Werksführung.

Ford ist es ein bedeutendes Anliegen Frauen zu fördern, zu unterstützen und zu ermutigen. In diesem Sinne möchten wir allen Frauen sagen: Probiert viel aus, schaut euch viel an und traut euch auch was zu! Wir wünschen einen schönen Weltfrauentag.

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