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Ford-globe

12 Juli, 2021

Ford GLOBE feiert das 25-jährige Bestehen

In 1996 haben wir in Deutschland eine Firmengruppe für schwule, lesbische oder bisexuelle Mitarbeiter – GLOBE – gegründet.

Die Initiative ging von drei Mitarbeitern aus, die sich von der Gründung von Ford GLOBE in den USA im Jahr 1994 inspirieren ließen.

Das erste Treffen in einer Kneipe in Köln war ein befremdliches Treffen mit einer Handvoll Leuten, die sich nicht sicher waren, was sie einander sagen sollten. Es herrschte eine nervöse Stimmung, aber alle Beteiligten waren froh, dass die Initiative ergriffen wurde und das Treffen stattfand: An diesem Tag wurde GLOBE geboren.

Heute hat GLOBE rund 854 Mitglieder weltweit. Die Gruppe hat erhebliche Veränderungen in Bezug auf Diversität und sexuelle Orientierung bewirkt – einschließlich der Gleichberechtigung im Unternehmen im Jahr 2001 – und hat auch anderen Unternehmen geholfen, interne Gruppen für ihre LGBTIQ+ Mitarbeiter aufzubauen.

„Die 80er und 90er Jahre sind noch gar nicht so lange her“, sagt Jochen Trempler, der 1960 als Werkzeugmacher begann, Gründungsmitglied von GLOBE Deutschland war und 2003 in den Ruhestand ging. „Homophobie war weit verbreitet. Ich bin sicher, dass ich für andere LGBTIQ+ Kollegen dieser Zeit spreche, wenn ich sage, dass ich mich bei der Arbeit oft sicherer und stärker eingebunden gefühlt habe als in der Öffentlichkeit.“

Jochen wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von GLOBE in Deutschland am 1. Juli für ein spezielles virtuelles Event interviewt, zusammen mit anderen Interviewpartnern, die ihre Erfahrungen mit dem Coming-Out teilten.

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert sind wir Vorreiter darin, Menschen unabhängig von Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität oder Herkunft Chancengleichheit zu bieten.

GLOBE ist eine von mehreren Employee Resource Groups, die unsere Mitarbeiter, Agenturmitarbeiter und Auftragnehmer unterstützen, und veranschaulicht unser Engagement für ein offenes und integratives Arbeitsumfeld.

Derzeit bieten wir ein Schulungsprogramm speziell zu Fragen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität an. Ebenfalls in der Entwicklung sind Programme und Richtlinien, die die Integration und den reibungslosen Übergang von Transgender Mitarbeitern unterstützen.

Seit 2016 bieten wir Schulungen zu unbewussten Vorurteilen an, um Mitarbeitern zu helfen, zu verstehen, wann sie möglicherweise Vorurteile über andere Personen bilden und dadurch voreingenommen sein können.

„Als globales Unternehmen kann Ford dazu beitragen, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Menschenrechte nicht trennbar sind und jederzeit und überall gelten, natürlich auch für Mitglieder der LGBTIQ+ Community“, sagt Eva Reifschneider, GLOBE Deutschland. „Wir als Minderheit müssen für unsere Rechte weltweit kämpfen und diese verteidigen und sichtbar sein. Wer sich meldet, kann gehört werden und kann zu positiven Veränderungen beitragen.“

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